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Album der Woche 1988 – 3

14. Februar 2011

Das Album der Woche 1988

J.V.C. Force – Doin‘ Damage

Die J.V.C. Force bestand aus DJ Curt Cazal und den MCs AJ Rok & B-Luv. Im Jahr 1988 veröffentlichte die Crew über das kleine Label B-Boy Records ihr Debut-Album „Doin‘ Damage“. Kurz nach dem Release von „Doin Damage“ war B-Boy Records gezwungen ihre Arbeit einzustellen, da einer der beiden Gründer, Bill Kamarra, ins Gefängnis musste und die beiden Labelbosse das Heu auch nicht mehr auf der gleichen Bühne hatten.

Auch der Name „J.V.C. Force“ zeigt wie angespannt die Lage bei B-Boy Records im Jahr 1988 war, nachdem das Aushängeschild des Labels, Boogie Down Productions, wegen finanziellen Differenzen B-Boy Records verliessen. Das Label hatte beim Release der J.V.C. Force LP Angst vom Elektronikriesen JVC. Als Schutz vor einer drohenden Klage wurden Punkte zwischen die Buchstaben J, V, C gesetzt. Diese deuten auf ein Akronym hin. Ausgeschrieben bedeutet J.V.C. Force nämlich: „Justified By Virtue of Creativity For Obvious Reasons Concerning Entertainment.“

Der kommerzielle Erfolg war der Crew um Curt Cazal nicht gegönnt,da das Label im selben Jahr der Veröffentlichung von „Doin‘ Damage“ seine Arbeit unter anderem wegen der Gefängnisstrafe von Labelboss Bill Kamarra einstellen musste. Das wohl bis heute bekannteste Lied der J.V.C. Force ist sicherlich der Song „Strong Island“.  Ansonsten ist die J.V.C. Force bis heute weitestgehend in Vergessenheit geraten.

Das kleine Label B-Boy Records wurde 1986 von Bill Kamarra und Jack Allen gegründet. Diese suchten via Zeitungsannoncen Künstler für ihr neues Label.  Auf eine solche Anzeige meldete sich, die bis dahin unbekannte Gruppe, Boogie Down Productions. Die Crew konnte die beiden Labelbosse mit ihrem Anti-Drogen-Song „Crack Attack“ überzeugen und wurden sogleich unter Vertrag genommen. Im gleichen Jahr veröffentlichte B-Boy Records die erste Single von Boogie Down Productions „South Bronx“. Im folgenden Jahr erschien dann die Single „The Bridge is Over“ und das Debutalbum „Criminal Minded, das heute als Meilenstein gilt. Im dritten Jahr von B-Boy Records kam es wegen finanziellen Unstimmigkeiten zwischen dem Aushängeschild, der Crew Boogie Down Productions um KRS-One, und dem Label zur Trennung. Boogie Down Productiona fanden bei Jive Records ein neues Zuhause. Neben Boogie Down Productions waren noch die J.V.C. Force, die Cold Crush Brothers, Levi 167 und Jewel T auf dem Label gesignt. Das Logo von B-Boy Records stammt übrigens aus den Federn von Boogie Down Productions MC KRS-One.

  1. Strong Island
  2. Doin‘ Damage
  3. Take It Away
  4. The Force Is The Boss
  5. Nu Skool
  6. You’ll Like It Too
  7. Stylin‘ Lyrics
  8. Puppy Love
  9. The Force Is Buggin
  10. The Move

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